Sicherheit und Freiheit – unvereinbar?

English version? -> click here

Soziale und ökonomische Sicherheit sowie das Ausleben sexueller Freiheit in einer klassichen (patriarchalen) Paarbeziehung zu leben, scheint unvereinbar. Das schaffen auf lange Sicht nur die Allerwenigsten.

Frauen wollen Sicherheit. Klar. Frauen bekommen Kinder und investieren unglaublich viel in ihren Nachwuchs. Das Wegbrechen der ökonomischen Absicherung und des Sozialsystems ist daher die reine Horrorvorstellung für sie. Aber sie hätten auch gerne Freiheit, aber eben nur, wenn sie die Sicherheit nicht gefährdet. Infolgedessen opfern sie die Freiheit zugunsten der Sicherheit. Das frustriert.

Männer wollen auch Sicherheit. Klar. Allerdings geht Ihnen tendenziell nichts über Ihre Freiheit. Rein biologisch investieren sie weniger in ihren Nachwuchs. In den meisten Fällen bleibt auch die soziale oder okonomische Investitionsbereitschaft weit hinter der der Frauen zurück. Männer fühlen sich in der klassichen Paarbeziehung oft unfrei und nicht selten opfern Männer ihre ganze ökonomische Sicherheit, um ihre ursprüngliche Freiheit wiederzuerlangen – wer „A“ sagt, muss auch „-limente“ sagen. Das frustriert auch.

Bild

In der klassischen patriarchalen Paarbeziehung sucht die Frau also die Sicherheit ausgerechnet bei jemandem, der eher die Freiheit bevorzugt – kurios, nicht wahr?

Tja, das sind wohl zwei unterschiedliche Geschäftsmodelle! Aber wie bekommen wir diesen systemischen Beziehungsmurks in den Griff? Sicherheit und Freiheit dürfen beziehungstechnisch nicht vermengt werden!

In matriarchalen bzw. matrilinearen Familien verbleibt jedes Kind in der Familie seiner Mutter, egal ob Frau oder Mann und findet dort lebenslange Sicherheit. Intim- oder Freundschaftsbeziehungen werden sowohl bei der Frau als auch beim Mann ausserhalb der Familien gelebt: Monogam, Polygam oder Promiskuitiv – kurz oder auf Dauer, je nach Belieben. Freiheit pur!

Herzlichst,

Anatol Stein

(c) all rights reserved by Robert Anatol Stein, 2013

Advertisements

Über anatolstein

Robert Anatol Stein, Dipl.-Ing. (BA), Systemischer Coach, Systemischer Körperpsychotherapeut, http://www.dreistattdry.de, Mitglied bzw. Unterstützer von: MatriaVal e.V., Greenpeace, World Vision, Avaaz.org, Paladins.eu, MatriaSys.de, DreiStattDry.de
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s